Spotify Werbung schalten für Unternehmenspodcasts: So richtest du Spotify Advertising ein
Du willst die Reichweite deines Podcasts auf Spotify erhöhen, hast an Titeln, Gästen, Themen und Cover schon gefeilt und trotzdem bleibt das Wachstum aus. In diesem Beitrag geht es um eine Option, die viele noch gar nicht auf dem Schirm haben: Spotify Werbung schalten über Spotify Advertising, aktuell vor allem für Unternehmen und Unternehmenspodcasts verfügbar.
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Über den Autor: Kurt Woischytzky ist Inhaber des größten deutschen YouTube-Kanals für Podcaster und hat mit seinem Unternehmen kurt creative bereits über 200 KundInnen beim Start ihres Podcasts und YouTube-Kanals unterstützt.
Was sind Spotify Paid Promotions und wo werden die Ads ausgespielt?
Spotify Paid Promotions sind bezahlte Werbeanzeigen, die zwischen Songs in Playlists und teils auch in Podcasts ausgespielt werden. Der entscheidende Perspektivwechsel: Als Podcaster kennst du Werbung oft nur als Einnahmequelle im eigenen Podcast, hier bist du aber der Advertiser und platzierst deine Audio Ads in anderen Umfeldern. Ziel ist dabei nicht nur Sichtbarkeit, sondern vor allem Klicks auf deinen Podcast, damit neue Hörerinnen und Hörer direkt bei dir landen.
👉 Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung für deinen Podcast:
Spotify Advertising Konto anlegen: Das brauchst du als Unternehmen
Der Einstieg führt über ads.spotify.com, in der Praxis sind viele Menüs und Einstellungen noch auf Englisch, weil die Plattform im deutschsprachigen Raum vergleichsweise neu ist. Beim ersten Besuch legst du ein Werbekonto an, loggst dich mit deinem Spotify Account ein und hinterlegst typische Unternehmensdaten wie Adresse, Steuernummer sowie Zahlungsdaten (zum Beispiel Kreditkarte). Erst danach kannst du Kampagnen erstellen und läuft nicht mehr gegen geschlossene Türen.
Kampagnenziel richtig setzen: Engagement auf Spotify statt nur Reichweite
Beim Anlegen der Spotify Werbekampagne wählst du ein Ziel, ähnlich wie bei Google Ads. Für Podcasts ist vor allem Engagement on Spotify relevant, weil es darauf abzielt, dass Nutzerinnen und Nutzer klicken und auf deinem Podcast landen. Genau hier liegt der Gedanke: Lieber qualifizierte Interaktion als bloße Brand Awareness, wenn du messbar mehr Zugriffe auf deinen Podcast willst.
Ad Set und Podcast auswählen: So verknüpfst du die Werbung mit deinem Format
Im nächsten Schritt erstellst du ein Ad Set, also ein Bündel an Creatives, die Spotify ausspielen kann. In diesem Beispiel geht es um Audio Ads. Danach suchst du direkt in Spotify nach dem Podcast, den du bewerben willst, und verknüpfst ihn mit der Kampagne. Das sorgt dafür, dass der Call to Action später zielgenau zu deinem Podcast führt, statt ins Leere zu laufen.
Targeting bei Spotify Ads: Geografie, Alter, Interessen, Sprache
Beim Targeting kannst du deutlich feiner arbeiten, als viele erwarten. Neben dem Land (zum Beispiel Deutschland) ist sogar eine sehr genaue geografische Eingrenzung möglich, bis hin zu einzelnen Städten. Dazu kommen klassische demografische Einstellungen wie Altersgruppen (im Beispiel 25 bis 54) und Geschlecht. Besonders spannend fuer Unternehmenspodcasts ist das Detailed Targeting nach Interessen, etwa Podcasts oder Business and Finance. Wichtig ist auch die Sprache: Wenn dein Spot deutsch ist, sollte die Kampagnensprache ebenfalls auf German stehen, damit Erwartung und Inhalt zusammenpassen.
Audio Ad erstellen: 30 Sekunden, klarer Nutzen, starker Call to Action
Spotify begrenzt die Audio Ads auf maximal 30 Sekunden. Am besten funktioniert ein kurzer Trailer, der neugierig macht, den Nutzen deines Podcasts auf den Punkt bringt und die Hörerinnen und Hörer aktiv abholt. Beim Call to Action bieten sich Formulierungen wie Jetzt anhören oder Jetzt reinhören an. Dazu kommen die visuellen Creatives: In der Praxis wird häufig einfach das Podcast Cover als großes Bild und Companion Image genutzt, damit die Anzeige sauber wiedererkennbar bleibt.
Budget und Realitätscheck: Beispielkampagne mit 150 Euro
Beim Budget lautet die Empfehlung klar: erst testen, dann skalieren. Du kannst ein Lifetime Budget (mit Mindestbetrag) oder ein Daily Budget setzen, um kontrolliert zu starten, zum Beispiel 10 Euro pro Tag für eine Woche. Im gezeigten Praxisbeispiel lief eine Kampagne eine Woche mit insgesamt 150 Euro Budget. Ergebnis: Die Anzeige wurde ausgespielt und am Ende gab es 82 Klicks auf den Podcast. Das ist im Vergleich zu anderen Werbeformen eher wenig, zumal ein Klick noch lange kein Abo und nicht einmal zwingend ein angehörter Inhalt ist. Das Fazit fällt daher bodenständig aus: Spotify Paid Promotions können ein zusätzlicher Hebel für mehr Reichweite sein, aber die Ausbeute ist stark abhängig von Targeting, Angebot und Attraktivität des beworbenen Produkts. Unterm Strich gilt: Mit kleinem Budget starten, Ergebnisse ehrlich bewerten und nur bei guter Performance nachlegen, denn von allein wird aus Streuverlust kein Wachstum.
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