YouTube Werbung für mehr Abonnenten: Wie du deinen Kanal legal anschiebst und gezielt wachsen lässt
YouTube bietet inzwischen eine offizielle Möglichkeit, mit bezahlter Werbung mehr Views und Abonnenten für deinen Kanal zu gewinnen – ganz legal, direkt über die Plattform. Was früher ein zweifelhaftes Geschäft auf dem Schwarzmarkt war, ist heute ein integriertes Werbeprodukt, mit dem du deinen YouTube Kanal, deinen Video Podcast und deine Reichweite systematisch aufbauen kannst. In diesem Beitrag erfährst du Schritt für Schritt, wie diese YouTube Werbung funktioniert, welche Einstellungen wirklich wichtig sind und ab wann sich das Investment – gerade für Business Kanäle – bezahlt macht.
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Über den Autor: Kurt Woischytzky ist Inhaber des größten deutschen YouTube-Kanals für Podcaster und hat mit seinem Unternehmen kurt creative bereits über 200 KundInnen beim Start ihres Podcasts und YouTube-Kanals unterstützt.
Vom unsichtbaren Kanal zum Wachstumsschub: Warum YouTube Werbung ein Gamechanger sein kann
Viele neue YouTube Kanäle starten gleich: ein paar Videos, ein Dutzend Abonnenten, 10 bis 20 Aufrufe pro Folge, kaum Likes, keine Kommentare. Der Algorithmus gibt anfangs einen kleinen Vorschuss und spielt neue Inhalte kurz ein paar fremden Nutzern aus – danach ist Sendepause, wenn nicht aktiv nachgeholfen wird. Genau an diesem Punkt setzt YouTube Werbung für Kanäle und Video Podcasts an: Du zahlst einen überschaubaren Betrag und YouTube schlägt dein Video gezielt passenden Nutzerinnen und Nutzern vor. In einem Praxisbeispiel aus dem Video Podcast „Hier spricht Kurt“ sprang ein frischer Kanal mit rund 10 bis 12 Abonnenten durch bezahlte YouTube Promotion innerhalb von sieben Tagen auf 134 neue Abos – bei insgesamt sehr kleinem Budget. Für Kanäle, die für ein Unternehmen Reichweite und Sichtbarkeit aufbauen sollen, kann das der entscheidende Schub sein, um aus der Unsichtbarkeit herauszukommen.
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So funktioniert YouTube Werbung für Kanäle: Zielgruppenwachstum statt reiner Videoaufrufe
YouTube unterscheidet bei der integrierten Werbefunktion zwischen verschiedenen Zielen. Wenn du deinen YouTube Kanal oder Video Podcast nachhaltig aufbauen willst, ist das Ziel Zielgruppenwachstum entscheidend. In dieser Variante blendet YouTube unter deinem Video besonders prominent einen Abo Button ein und macht klar: Hier lohnt es sich, den Kanal zu abonnieren. Alternativ kannst du auch nur auf Videoaufrufe optimieren – dann geht es vor allem darum, Klicks zu generieren. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt: Kampagnen mit Fokus auf Videoaufrufe bringen zwar Views, aber kaum neue Abonnenten. Kampagnen mit Zielgruppenwachstum lieferten dagegen bei einem Beispielbudget von 20 Euro rund 7.000 Impressionen, etwa 140 Aufrufe und 70 bis 80 neue Kanalabos. Wenn das Ziel Kanalaufbau ist, solltest du daher konsequent das Zielgruppenwachstum wählen, statt blind Views einzukaufen, die danach im Sande verlaufen.
Schritt für Schritt: So richtest du eine YouTube Werbekampagne für deinen Kanal ein
Die Einrichtung der YouTube Werbung läuft direkt im YouTube Studio über den Tab „Werbung“. Dort startest du eine neue Werbeaktion und wählst zunächst dein Ziel aus – im Idealfall Zielgruppenwachstum, um mehr Abonnenten für deinen YouTube Kanal oder Video Podcast zu gewinnen. Anschließend legst du das konkrete Video fest, das beworben werden soll. Wichtig: Passe den angezeigten Titel und den kurzen Beschreibungstext für die Werbeanzeige an. Statt Standardtexten oder Affiliate Links sollte dort klar und neugierig machend stehen, welchen konkreten Mehrwert die Folge liefert, zum Beispiel: „In dieser Podcast Folge erfährst du, wie du als Gründer deinen ersten Kundenstamm mit Content Marketing aufbaust.“ So verstehen Nutzer auf den ersten Blick, warum sich ein Klick – und ein Abo – lohnt. Danach folgen Länder, Sprache, Alter, Interessen, Budget und Laufzeit – und schon spielt YouTube deine Anzeige im Feed der passenden Zielgruppe aus, inklusive gut sichtbarem Abo Button.
Targeting bei YouTube Werbung: Die richtigen Menschen statt „irgendwer mit Internet“
Damit YouTube Werbung für deinen Kanal nicht zum Streuschuss wird, ist das Targeting der entscheidende Hebel. Zunächst legst du die Länder fest – für einen deutschsprachigen Video Podcast bieten sich in der Regel Deutschland, Österreich und die Schweiz an. Ebenso wichtig ist die Spracheinstellung auf „Deutsch“, damit dein Content nur Menschen ausgespielt wird, die ihn auch wirklich verstehen können. Beim Alter lohnt sich ein genauer Blick: Wer ist deine kaufkräftige Zielgruppe? Im Business Beispiel aus dem Video wurden 25 bis 54 Jahre als Kernzielgruppe gewählt, weil hier typischerweise Unternehmerinnen, Selbstständige und Entscheider zu finden sind. Besonders spannend sind die Interessen: Anstatt wahllos Kategorien wie „Action und Abenteuer Filme“ zu wählen, solltest du spezifische Interessen rund um dein Thema oder deine Branche nutzen – etwa „Unternehmen gegründet“ oder „gründet bald ein Unternehmen“, wenn du mit deinem YouTube Kanal Unternehmerinnen und Gründer ansprechen möchtest. Je genauer das Targeting, desto höher die Chance, dass aus einem Werbeklick ein langfristiger, wertvoller Abonnent wird.
Was kostet ein YouTube Abonnent wirklich – und wann lohnt sich das Investment?
Das Interessante an der YouTube Werbung im Beispiel: Die Kosten pro Abonnent sind erstaunlich niedrig. Bei einem Budget von 20 Euro und rund 80 gewonnenen Abonnenten lagen die Kosten bei circa 30 Cent pro Abo. Für einen privaten Hobbykanal mag selbst das irgendwann ins Geld gehen. Für einen Business Kanal hingegen ist diese Rechnung hochspannend: Ein einziger neuer Abonnent kann perspektivisch zu einem Auftrag im Wert von mehreren tausend Euro führen. In diesem Licht wird schnell klar, dass es sich durchaus rechnen kann, in ein paar hundert qualifizierte Abonnenten 30, 40 oder 50 Euro zu investieren. Wichtig ist, mit kleinen, überschaubaren Budgets zu starten – zum Beispiel 10 Euro pro Video über eine Laufzeit von drei Tagen. So kannst du testen, wie gut deine Inhalte performen, ob die Zielgruppe passt und wie viele echte Abonnenten du pro Kampagne gewinnst, ohne gleich tief in die Tasche greifen zu müssen.
Echte Menschen statt Bots: Wie wertvoll sind die gewonnenen YouTube Abonnenten wirklich?
Die Frage, ob YouTube Werbung am Ende nur „leere“ Abonnentenzahlen oder echte, aktive Zuschauer bringt, ist entscheidend. Die Auswertung der YouTube Analytics im genannten Beispiel zeigt jedoch ein klares Bild: Mit dem Start der Werbekampagnen stiegen nicht nur die Abonnentenzahlen, sondern auch Wiedergabezeit und Aufrufe deutlich an. Die gewonnenen Abonnenten schauen die Videos, bleiben dran und kehren wieder – genau das, was du dir von einer wachsenden Community erhoffst. Besonders gut schnitten die Kampagnen ab, die auf Zielgruppenwachstum ausgerichtet waren und einen großen, auffälligen Abonnier Button nutzten. Kampagnen, die lediglich auf Videoaufrufe optimierten, brachten zwar ähnlich viele Views, aber so gut wie keine neuen Abos. Das zeigt deutlich: „Mehr Klicks“ ist nicht gleich „mehr Community“. Wer auf Reichweitenaufbau setzt, sollte seine YouTube Werbung konsequent darauf ausrichten, dass möglichst viele Zuschauer auch wirklich auf „Abonnieren“ klicken und langfristig am Ball bleiben.
YouTube Kanal als Hobby oder Business: Für wen sich bezahlte Abonnenten lohnen – und für wen nicht
Ob YouTube Werbung für dich sinnvoll ist, hängt stark davon ab, welche Rolle dein Kanal in deinem Leben oder Unternehmen spielt. Betreibst du deinen YouTube Kanal als Hobby und verdienst hauptsächlich über Werbeeinnahmen, lohnt sich der Einkauf von Abonnenten meist nur begrenzt. Die Erlöse pro Zuschauer sind hier oft so gering, dass bezahltes Wachstum sich schwer rechnet. Nutzt du YouTube hingegen als strategischen Marketingkanal für dein Business, deinen Video Podcast oder deine Dienstleistung, kann die Rechnung schnell aufgehen: Ein Teil der neuen Abonnenten wird früher oder später zu Interessenten, Newsletter Abonnenten, Teilnehmern deiner Angebote oder direkten Kundinnen und Kunden. Dann wird aus den 30 Cent pro Abonnent ein sehr rentables Investment in deinen Markenaufbau. Am Ende bleibt die Frage: Ist YouTube Werbung für Abonnenten unfair oder ein legitimes Geschäftsmodell? Fest steht: Die Funktion ist da, sie ist offiziell und sie kann – klug eingesetzt – genau das fehlende Puzzleteil sein, um aus einem kleinen, unscheinbaren Kanal einen sichtbar wachsenden YouTube Auftritt zu machen.
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